Atros Einschiebeverfahren

Atros
Einschiebe-
verfahren

Tragwerke:

Bei diesem Bauverfahren wird das Tragwerk in seitlicher Lage neben den Gleisen bzw. Straßen der zukünftigen Endlage hergestellt. Die Herstellung
erfolgt auf einer Einschubbahn bzw. auf einem Lehrgerüst. Der laufende Bahn- bzw. Straßenverkehr kann während der Bauzeit in Betrieb bleiben. Die Behinderungen reduzieren sich dadurch auf ein Minimum.

Je nach Streckenabschnitt erfolgt der Einschub unter Schnellfahrhilfsbrücken, Hürterbrücken, etc. bei laufendem Betrieb. Bei einer einspurigen Strecke bzw. bei Nebenstrecken kann der Einschub auch bei einer kurzen Wochenendsperre mit Schienenersatzverkehr bzw. Umleitung erfolgen.

Halbrahmenkonstruktionen:

Diese Konstruktionsart wurde bereits mehrmals erfolgreich bei Bächen und kleineren Flüssen angewendet.

Das Bauwerk wird in Seitenlage in einer umspundeten Baugrube hergestellt. Anschließend wird das bestehende Tragwerk abgetragen, die Spundwände werden verlängert, die Einschubbahn wird hergestellt und das offene Rahmentragwerk eingeschoben. Dadurch ist nur eine kurze Streckenunterbrechung erforderlich.

Rahmenkonstruktionen:

Hier wird das Bauwerk in Seitenlage hergestellt und in einer kurzen Strecken- bzw. Straßensperre (Umleitung) an einem Wochenende eingeschoben.

Bauwerke / Häuser:

Auch im Hochbau ist ein Verschieben von Bauwerken auf einer Verschubbahn möglich. Ein konkretes Bauwerk, das wir Ihnen hier zeigen möchten, war das neue Sparkassengebäude in Linz / Wegscheid.
Hier wurde das neue Gebäude hinter der bestehenden Sparkasse errichtet, voll eingerichtet, in Betrieb genommen, anschließend das alte Gebäude abgebrochen und an einem Samstag das neue Gebäude über den vorhandenen Keller mit Tresorraum geschoben, der Gehsteig errichtet und die Anschlüsse wie EDV, Sanitär, Strom, etc. wurden wieder hergestellt.
Am Montag konnte der ungestörte Bankbetrieb aufgenommen werden – das bezeichnen wir als echte Sternstunden am Bau.

Die Vorteile

Völlig unabhängig von der Bodenbeschaffenheit kann diese einzigartige Baumethode praktisch überall eingesetzt werden (Bahn, Straße, etc.). Diese Technologie hat sich in unserem Unternehmen seit 1984 bei vielen Baustellen im In- und Ausland zig-fach bewährt.

Der große Vorteil dieses Verfahrens ist, dass die Behinderung im Streckenbereich möglichst kurz gehalten werden kann und dadurch die daraus entstehenden Kosten deutlich reduziert werden.

Durch den Bau in Seitenlage kann auch eine höhere Qualität erzielt werden.

Egal, welche Einschubarten Ihre Baustelle erfordert, wir habe die richtige Ausrüstung dafür. Mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung und mit der daraus resultierenden Lösungskompetenz, ist uns keine Baustelle zu GROSS und keine zu klein.

Durch die kurze Bauzeit ist auch das Gefahren-potenzial für die am Bau beteiligten Menschen deutlich reduziert.

Wichtig:
Viele unserer Kunden binden uns bereits in der Planungsphase in die Fundamentierung des Projektes mit ein und vertrauen dabei auf unsere fachliche Expertise. Besonderes Augenmerk wird dabei auch auf die Auswahl der richtigen Gerätschaften gelegt. Je nach Bauwerksgröße (Rahmen- oder Tragwerksgewicht) und den jeweiligen Einschubarten haben wir für jede Herausforderung das perfekte System. Ein Umstand, der uns deutlich von unseren Mitbewerbern unterscheidet.
Nutzen auch Sie unsere Technologieführerschaft, indem wir Ihr Bauprojekt gemeinsam unter einen guten Stern stellen. Für weitere Detailfragen, bzw. für Fragen über anstehende Projekte bzw. Machbarkeitsstudien, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Infohotline: +43 7612 795 4000.

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