Atros
Durchpressverfahren

Atros
Durchpress-
verfahren

1.

Um die Böschungssicherheit von Anfang an zu gewährleisten, wird neben dem Bahn- bzw. Strassendamm eine Baugrube ausgehoben und mittels Anker und Spritzbeton gesichert – abhängig von der Bodenbeschaffenheit.

2.

Eine der wichtigsten Vorbereitungsarbeiten beginnt. Um eine exakte Pressung zu gewährleisten, muss die Verschubbahn inkl. Presswand exakt positioniert und betoniert werden.

3.

Das Rahmenbauwerk stellt eines der wichtigsten Hilfsmittel für die spätere Durchpressung dar. Daher ist es besonders wichtig, mit jahrzehntelanger Erfahrung an diese Errichtung heranzugehen. Passieren hier Ungenauigkeiten, wirken sich diese beim späteren Durchpressen negativ aus.

4.

Bei größeren Objekten und Unterführungen kann es notwendig sein, dass vorab mit unserem praxiserprobten Schneckenbohrgerät Abstützträger unter den Schienen eingezogen werden, um die Hürterbrücken oder unsere Fächerbrücke darauf abzustützen.

5.

Das fertig hergestellte Bauwerk wird bereits mit einer Isolierung inkl. Schutzbeton oder mit einer entsprechenden Kunstharzbeschichtung in den Damm eingepresst. Dieses einzigartige Verfahren gewährleistet, dass im laufenden Pressvorgang der Verkehr auf der Schiene bzw. Straße fast ungehindert fließen kann.

6.

Während der Durchpressung wird im Schneidebereich der Aushub mit Bagger und Lader hergestellt und rückwärts aus der Baugrube transportiert. Im Schneidebereich werden diverse Einbauten z.B. alte Mastfundamente freigelegt und entfernt. Weiters wird während der Durchpressung das Gleis mehrmals täglich vermessen und kontrolliert.

7.

Nach Erreichen der Endlage wird die Schneide einfach abgetragen und die Ergänzung im Wannen- oder Flügelbereich durchgeführt. Die Fertigteilrandbalken werden versetzt und die Abstützträger und die Hürterbrücke werden ausgebaut.

8.

Die Presswand und die Einschubbahn werden soweit erforderlich, abgetragen bzw. eingeschüttet.

Die Vorteile

Völlig unabhängig von der Bodenbeschaffenheit kann diese patentierte, einzigartige Baumethode praktisch überall eingesetzt werden und hat sich in unserem Unternehmen bereits seit 1984 zig-fach bewährt.

Der große Vorteil dieses Verfahrens ist, dass die Behinderung im Gleis- bzw. Straßenbereich möglichst kurz ist und dadurch die daraus entstehenden Kosten deutlich reduziert werden. Die Dauer der Behinderung ist, abhängig von der Bauwerksgröße und der Länge des Verschubweges, ein bis zwei Wochen (im Vergleich dazu bei herkömmlicher Bauweise drei bis fünf Monate).

Auch bei auftretendem Grundwasser kann dieses einzigartige Verfahren ohne Probleme eingesetzt werden.

Unsere speziell entwickelte und patentierte Abstützkonstruktion ermöglicht uns auch im Weichen-
bereich unser Durchpressverfahren problemlos ein-
zusetzen.

Durch den Bau in Seitenlage kann auch eine höhere Qualität erzielt werden.

Durch die kurze Behinderung des Bahn- bzw.
Straßenbetriebes können auch die Arbeiten im Lichtraumprofil erheblich reduziert werden. Das Gefahrenpotenzial für die am Bau beteiligten Menschen reduziert sich dadurch wesentlich.

Hohe Dämme mit noch so problematischer Boden-
beschaffenheit können mit unserem patentierten Verfahren ebenfalls problemlos bearbeitet werden.

Wichtig:
Nutzen auch Sie unsere Technologieführerschaft, indem wir Ihr Bauprojekt gemeinsam unter einen guten Stern stellen. Für weitere Detailfragen, bzw. für Fragen über anstehende Projekte bzw. Machbarkeitsstudien, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Infohotline: +43 7612 795 4000.

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